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27.03.18

CAJ - Assemblée Générale

Mardi 17.4.2018 à 20h30 une assemblée générale est prévue. Les thèmes suivant seront à l'ordre... [details]

18.01.18

CAJ - Assemblée Générale

Mardi le 30.1.2018 à 20:30 une assemblée générale est prévue. Les thèmes suivant seront mis à... [details]

06.06.17

CAJ - Assemblée Générale

  Mardi le Di. 20.6.2017 à 20:30 une assemblée générale est prévue. Les thèmes suivant seront... [details]
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AJZ-Manifest

  1. Das AJZ ( Autonomes Jugendzentrum ) ist weder "autonom", noch ein "Zentrum" und ist nicht ausschliesslich für "Jugendliche".
  2. Das AJZ versteht sich als autonom im Kampf für die Machtübernahme über unsere individuelle und kollektive Existenz und um jede von uns getrennte Macht auszuschalten.
    Das AJZ ist nicht ein "autonomer" Ort, weil dies keine Struktur in unserer von Ware, aufgezwungener Arbeit, entfremdeten Beziehungen und Hierarchie beherrschten Welt sein kann.
  3. Das AJZ ist kein "Zentrum". Das AJZ ist eine Gesamtheit von Strukturen, die wir schaffen, benützen und dauernd erneuern, um uns zu organisieren. Diese Strukturen haben als gemeinsame Kriterien:
    • Die Eigenheit der kollektiven Beschlussfassung.
    • Die Befriedigung der Bedürfnisse der TeilnehmerInnen selbst.
    • Die Möglichkeit für andere, ihre Kritik ihrer Existenzbedingungen zu entwickeln und/oder ihre Bedürfnisse zu befriedigen.
    • Die theoretische und praktische Auseinandersetzung mit den herrschenden sozialen Bedingungen.
  4. Für uns ist der Begriff "Jugend" nicht altersgebunden.
  5. Das AJZ will kein abgeschlossener Raum sein, wo die Gesellschaft störende Elemente los wird. Im Gegenteil, das AJZ will ein aktiver Teil der sozialen Umwälzung sein, die schon lange überfällig sind.
  6. Wir wollen eine Voraussetzung / ein Mittel zu unserer individuellen und kollektiven Verwirklichung schaffen.
  7. Wir wollen im AJZ keine Aktivitäten, die zur gesellschaftlichen Integration sogenannter Randgruppen führt.
  8. Das AJZ kennt keine eigentliche Mitglieder. Wer das AJZ benützt, mitgestaltet, der ist Teil davon.
  9. Jede Aktivität, die nicht direkt dem Inhalt des AJZ widerspricht, kann darin stattfinden. Andere sind ausgeschlossen.
  10. Das AJZ ist nicht ein Ort, wo organisierte Gruppen ( Parteien, Vereine, Komitees...) Veranstaltungen und Versammlungen organisieren können, bei welchen ihr eigenes Interesse an erster Stelle steht.
  11. Das AJZ wird im Moment finanziell durch den Staat (Stadt) unterstützt. Diese Situation ist nur tragbar solange der Staat sie nicht als Druckmittel benützen kann.
    Das AJZ ist eher bereit darauf zu verzichten, als den Sinn, den es sich zuerkannt, aufzugeben.
  12. Die Vollversammlung (VV) des AJZ hat in allen Belangen des AJZ den letzten Entscheid. Bestimmte Beschlüsse können nur von der VV gefällt werden.
  13. Die VV tritt mindestens vier mal im Jahr zusammen.
  14. Die VV wird von der Benützerversammlung (BV) einberufen. Wenn 5 AJZ- Teilnehmer-Innen eine VV verlangen, muss eine stattfinden.
  15. Die VV ist offen für alle. Beschlüsse werden kollektiv und mit Konsens gefasst, ausser wenn eine Einigung nicht möglich ist ( Abstimmung ).
    Eine VV ist immer beschlussfähig, ausser wenn eine Gruppe organisiert auftritt, die sonst das AJZ nicht benützt und nicht mitgestaltet. Die Beschlussfähigkeit einer VV kann nur durch Konsens bestimmt werden.
  16. Die Benützerversammlung (BV) ist:
    • Austausch zwischen den verschiedenen Leuten
    • Koordinationsort
    • Informationsort
    • Entscheide fällen zwischen den VV's
    • Treffpunkt für Arbeitsgruppen (AG) und Tätigkeitsgruppen (TG)
    • Stellungsnahmen gegen aussen
  17. Die BV ist nicht nur ein Ort, wo Probleme des Zentrums geregelt werden, sondern wo auch einzelne Personen alle sie betreffenden Fragen vorbringen können.
  18. Die Beschlüsse der VV sind für die BV verbindlich. Die BV ist jederzeit gegenüber der VV verantwortlich. Ihre Sitzungen sind offen für alle.
  19. Die BV hält ihre Beschlüsse schriftlich fest.
  20. Tätigkeitsgruppe (TG):
    Eine TG vereinigt Interessierte um ein Projekt, eine gemeinsame Aktivität zu verwirklichen, welche sie autonom definieren. Eine TG kann durch die VV ausgeschlossen werden, falls sie direkt oder dem Inhalt des AJZ, wie er durch das Manifest und durch die Praxis des AJZ definiert ist, widerspricht.
  21. Arbeitsgruppe (AG):
    Sie führt ein Mandat aus, für welches sie vor BV und VV verantwortlich ist. Eine AG kann aufgelöst und/oder ersetzt werden, wenn sie ihr Mandat nicht oder schlecht erfüllt.
  22. Von jeder TG und AG sollte mindestens ein TeilnehmerIn an der wöchentlichen BV anwesend sein. Was an der BV geschieht, sollte in die TG's und AG's als Information zurückgetragen werden.
  23. Es besteht eine Gruppe, die die Veranstaltungen im Gaskessel koordiniert. Diese ist als AG vor der BV und der VV verantwortlich.